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Tribal Dance Der Begriff Tribal leitet sich vom engl. Tribe = Stamm ab. Folglich könnte man Tribal-Style-Dance mit “Tanz nach Art des Stammes” übersetzen. Dieser Tanzstil ist keine authentische Folklore, obwohl er auf den Betrachter aufgrund der Kostüme und Bewegungen so wirkt. Entstanden ist Tribal-Style-Dance Ende der 60er Jahre an der amerikanischen Westküste. Einflüsse verschiedener Zigeunerstämme aus Nordafrika, dem Orient & Indien, aber auch aus dem Flamenco, vereinen sich in diesem Tanzstil zu einer ethnischen Fusion, die von den Amerikanerinnen geprägt wurde. Die bis heute führenden Tribal-Gruppen sind Fat Chance Belly Dance (FCBD) unter der Leitung von Carolena Nericco, Gypsy Caravan geleitet von Paulette Rees-Denis und Black Sheep Bellydance (BSBD) begründet von Kajira Djoumahna . Im Vordergrund beim Tribal-Style-Dance steht das improvisierte miteinander tanzen. Die Improvisation ist der wichtigste Unterschied zu anderen Tanzformen. Dadurch ist die Kreativität und Spontanität jeder einzelnen Tänzerin gefragt. Jeweils eine Tänzerin wird zur führenden Person und entscheidet, welche Schrittfolgen getanzt werden. Dabei hat jede Bewegung einen sogenannten "Cues" (vereinbartes Zeichen) und außerdem gibt es feste Regeln und Tanzformationen, mit deren Hilfe die Tänzerinnen sich beim Tanzen untereinander abstimmen können, sodass eine gemeinsame synchrone Improvisation ermöglicht wird. Teilweise werden auch kleine Choreographien (Combis) erarbeitet, die dann während des Tanzes beliebig zusammengefügt werden. Der Stamm erlebt und formt den Tanz jedes mal wieder aufs neue. Dies alles gibt dem Tribal-Style-Dance einen Ausdruck von Stolz, Anmut, Kraft und Lebendigkeit. Durch die Musik und teilweise durch die authentischen Bewegungen aus verschiedensten Ländern wirkt der Tanz folkloristisch und bleibt jedoch ein reiner Fantasietanz. Trainerinnen Maria Schopf und Susanne Fritsch
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