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Gruppe 150Diesen Tag im Bavaria Filmstudio werden die teilnehmenden Kinder so schnell nicht vergessen! Am 12. Oktober lud der Jugendausschuß vom TSC alle Kinder und Jugendlichen zu einem Ausflug in die Münchner Filmstadt ein, um mal hinter die Kulissen des Filmgeschäfts zu schauen. Vor dem Rundgangs durch die Filmstadt besuchten wir das "Bullyversum", ein Filmmuseum über Filme wie z.B. "Schuh des Manitu". Am coolesten kam aber das 4D-Kino bei den jungen Teilnehmern an. Nachfolgend eine kleine Fotoreportage über diesen erlebnisreichen Tag...

Der spannende Tag begann für die 7 filmbegeisterten Kinder und die 4 Betreuer Alina, Jonas, Florian und Kai mit einer kleinen einstündigen Zugfahrt von Dingolfing nach München. Falls im Zug jemand von den Fahrgästen schlafen wollte, hatte er es nach unseren Einstieg ziemlich schwer, den die Mädchen war sehr aufgeregt und unterhielten den ganzen Zug. :) In München angekommen, ging die Begeisterung gleich weiter, denn unser Weg führte uns hinab zur Münchner U-Bahn - für einige Teilnehmerinnen war dies schon das erste Highlight!

Übahn

Danach stiegen wir um auf die Straßenbahn. Hier hatten wir ein paar Minuten Zeit, die wir mit kurzweiligen Spielen überprückten, u.a. einem Schuh-Spiel.

Spiele

Zuerst besuchten wir das Bullyversum. In dem Filmmuseum erfährt man alles über den Schauspieler und Regisseur Michael "Bully" Herbig, dem Macher der "Bullyparade" und Filmen wie "Schuh des Manitu", "(T)Raumschiff Surprise" oder auch "Lissi und der wilde Kaiser".

Bullyversum

Nachdem man am Eingang des Bullyversums die original Showtreppe aus der "Bullyparade" betreten kann, warten Spiele zum Film "Der Schuh des Manitu" auf die Besucher. Ganz beliebt bei den Kids war ein Spiel, bei dem man einen Tanz aus dem Saloon nachtanzen konnte. War eigentlich klar, bei Mitgliedern unseres Tanzvereins. :)  Allerdings..ganz leicht war dies nicht.

SuperperforateurAls nächstes wurden Freiwillige gesucht, welche ein paar kurze Szenen aus dem Film "(T)Raumschiff Surprise" nachspielen. Selbstredend, daß einige unserer Teilnehmer sich diese Chance nicht entgehen ließen, in die Fußstapfen von Bully Herbig und Rick Kavanian zu schlüpfen.

Szene1

Szene2

Szene3

Szene4

Im Bullyversum gab es viele Originalkostüme und -requisiten aus den "Bully"-Filmen zu sehen, u.a. auch die Schatzkarte des "Schuh-des-Manitu".

SchuhdesManitu

Wer bei den Filmszenen nicht dabei sein konnte, hatte jedoch Gelegenheit sein Talent beim Nachvertonen zu beweisen. Im Bild ist unsere Synchronsprecherin Antonia beim Nachvertonen einige Filmszenen aus "Lissi und der wilde Kaiser".

Synchron

Nach sovielen neuen Eindrücken und Erlebnissen gab es eine Stärkung im benachbartem Schnellrestaurant.

McDonald

Ein paar Kalorien haben wir aber gleich wieder verloren, nämlich auf dem Weg zum 4D-Kino. Für die meisten Teilnehmer war es der erste Besuch in einem 4D-Kino, entsprechend war auch die Begeisterung danach. Schade, daß man das auf den Fotos nicht hören kann.

Rundgang

4D Kino

4D Kino2

Das 4D-Kino kann, nach Meinung der Kids, als Highlight des Tages angesehen werden, denn bei keiner Attraktion war der Wunsch, diese zu wiederholen, größer, als hier. Leider konnten wir das Kino aber nur einmal besuchen. Aber damit sich die Begeisterung wieder etwas legen konnte, gab es danach eine entspannende Rundfahrt durch das Filmgelände, bei dem u.a. auch die Außenkulissen der Vorabendserie "Marienhof" zu besichten waren. Dies Kulissen im Bildhintergrund sind nur im Erdgeschoß begehbar, der Rest ist, wie fast alle Kulissen beim Film, nur aus Holz und sprichwörtlich nur "Fassade".

MarienhofDann durfte Betreuer Jonas mal Sheriff spielen und einen Verbrecher verhaften. Bei diesem "Schauspiel" wurde der drehbare Hintergrund demonstriert. Während das Polizeiauto im Vordergrund still steht, dreht sich die Wand dahinter. Auf die Filmzuschauer wirkt das dann, als würde das Auto fahren.

Sheriff

Danach gab es weitere Filmkulissen zu besichten. Erst durfte jeder einmal durch die Originalkulisse aus dem Film "Das Boot" gehen...

Boot

...bevor wir dann die Requisiten aus einem "Asterix"-Film besuchten und einen "echten" Hinkelstein bewundern konnten.

AsterixHinkelstein

Ein weiterer Filmtrick, der uns gezeigt wurde, ist die "Bluebox". Bei diesem Verfahren werden Szenen vor einer blauen Wand gedreht und per Computer wird dann ein Hintergrund eingefügt. Einige unserer Teilnehmer probierten dies aus und "flogen" per Computer auf dem Drachen Fuchur aus der "Unendlichen Geschichte". Sie setzen sich auf den Drachen vor einer blauen Wand...und sahen, wie sie im Fernsehen über die Filmstadt "Phantasia" flogen.

Fuchur blueFuchur Bild

Es gibt aber zwischenzeitlich ein neues Verfahren mit grünem Hintergrund. Dies durfte uns Betreuer Florian mit seinem Wetterbericht vorführen. Er stand vor einer grünen Wand und laß das Wetter auf einem Bildschirm vor ihm ab. Dabei mußte er auf Gebiete wie die Alpen oder die Ostseeküste zeigen, die er nicht wirklich sah, sondern nur auf einem anderen Bildschirm. Da sollte man in Geographie gut aufgepaßt haben.

WetterNachdem uns Florian für den weiteren Tag bestes Wetter vorhergesagt hatte (welches leider doch nicht ganz so toll war), ging es zur Kulisse der Serie "Sturm der Liebe". Hier erklärte man uns, daß eine Serie meist mit mehreren Kameras gedreht wird, deren Bilder gleich sofort zusammengeschnitten werden (im Bild ist die Regie links hinten zu sehen).

SturmderLiebeManchmal gibt es zwar Originalschauplätze, wie z.b. das Schloß Neuschwanstein, aber erhält keine Drehgenehmigung. Dann muß man diese eben nachbauen, wie hier das Arbeitszimmer von König Ludwig II. für den gleichnamigen Film. Hier gilt vor allem "es ist nicht alles Gold, was glänzt"

Ludwig2Für Märchenfilme gibt es natürlich keine Originalplätze, wo man drehen könnte. Diese Kulissen muß man auch selbst bauen, wie diese Eishöhle aus dem Film "Wiki und die starken Männer". Das "Eis" ist natürlich nicht echt, sondern aus viel Schaumstoff, Kunststoff und Farbe erstellt worden.

Wiki

Viel zu schnell war der Besuch im Filmstudio wieder vorbei und wir traten den Heimweg nach Dingolfing an. Interessant hierbei war die Tatsache, daß 7 Mädchen einen ganzen Zug unterhalten können, als wären es 70 gewesen. :) Auf jeden Fall waren die Kinder sehr begeistert von diesem sehr erlebnisreichen Ausflug und hatten daheim ihren Eltern sichern viel zu erzählen. Auch für die Betreuer war es ein sehr schöner Tag, den sie gern wiederholen würden. Zum Abschluß gab es noch ein Gruppenfoto.

Spaziergang

Gruppe 500

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